
Sei kein Discopumper
In diesem Artikel wollen wir 5 Gründe aufführen, die zeigen wie negativ sich die Dinge die man klassischer Weise mit Disco verbindet wie Alkohol, Schlafmangel und Co. auf den Muskelaufbau auswirken. Lesen Sie hier warum sie kein Discopumper sein sollen und wollen.
1. Auswirkung von Alkohol auf den Muskelaufbau
Sein Freitags- und Samstagstraining kann man schnell zunichte machen, indem man an dem selben Tag in großen Mengen Alkohol zu sich nimmt.
Der Alkohol führt nicht nur zu einer drastischen Reduktion des Testosteronspiegels sondern auch die Nachwirkungen haben ihre üblen Folgen. Der Kater am Morgen danach führt zu Trainingsunfähigkeit und macht so einen ganzen Trainingstag zunichte, besonders für Sportler mit Splittrainingsplan sehr negativ.
Der Abbauprozess des Blutalkohols kostet den Körper viel Energie und Mikronährstoffe, die er eigentlich für den Aufbau der Muskeln benötigt. So schwächt der Alkohol auch auf diese Art den Körper.
Durch die schnelle Aufnahme von viel Flüssigkeit (z.B. Bier) werden durch den Urin viele lebenswichtige Mineralstoffe und andere Mikronährstoffe ausgespült und stehen so für den Körper ebenfalls nicht mehr zur Verfügung.

2. Auswirkung von Drogen auf den Muskelaufbau
Drogen wie Marihuana werden in den letzten Jahren immer mehr verharmlost und immer populärer. Alles andere als harmlos sind die Auswirkungendie die meisten Drogen und andere Nervengifte auf den Körper und den Muskelaufbau haben.
Zum Beispiel Marihuana macht auf Dauer meist faul und gleichgültig und die Lunge wird durch den beigefügten Tabak geschwächt und so die Ausdauer reduziert. Wie auch beim Alkohol muss der Körper die Gifte die ihm zugeführt werden, abbauen, was ihn viel Energie und vor allem Ressourcen, wie Mikronährstoffe, kostet.

3. Auswirkung von Schlafmangel auf den Muskelaufbau
Beim Schlafen wachsen die Muskeln, Testosteron wird produziert und der Körper regeneriert. Wenn dieser Nachtschlaf, der mindestens 8 Stunden dauern sollte, fehlt oder stark verkürzt wird, stockt der Muskelaufbau oder reduziert sich zu mindestens sehr. So kann der Muskelreiz der eventuell gesetzt wurde nicht oder nur sehr spärlich genutzt werden und der Testosteronspiegel sinkt ab.
Wie beim Alkohol haben wir hier nicht nur direkte Wirkungen, sondern auch Nachwirkungen wie Müdigkeit, Mattigkeit und Motivationsprobleme. Diese erschweren ein Training am darauffolgenden Tag, da man nicht besonders leistungsfähig ist.

4. Trainiere Beine nicht, weil man sie im Club nicht sieht
Viele Trainierenden haben auch den Satz „trainiere Beine nicht, weil man sie im Club nicht sieht“ zu sehr Ernst genommen. Die Beine zu trainieren ist essentiell, will man langfristig Erfolge erzielen.
Die Hälfte unserer gesamten Muskulatur liegt unter der Gürtellinie, also in den Beinen. Diese riesige Masse an Muskeln nicht zu trainieren würde heißen auf die Testosteronschübe, die das Beintraining verursacht zu verzichten. Außerdem sind schwere Grundübungen wie Kniebeugen und Beinpresse mit die Besten um Abzunehmen, denn um die vielen Muskelrisse die in den vielen verschiedenen Beinmuskeln durch diese Übungen erzeugt werden zu „reparieren“ braucht der Körper sehr viel Energie und zwar über Stunden und Tage hinweg.

5. Schrumpft von Salat der Bizeps?
Dass vom Salat die Muskeln schrumpfen entspricht natürlich auch nicht der Wahrheit aber wird anscheinend von vielen Trainierenden falsch aufgefasst.
Der Körper braucht genauso dringend wie die Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette) auch die Mikronährstoffe, die besonders in Obst und Gemüse, sowie in leicht- oder unverarbeiteten Getreideprodukten enthalten sind. Ohne diese Mikronährstoffe könnten wir gar nicht überleben und wenn wir zu wenige davon zu uns nehmen, gerät unser Körper in eine Art Mangelsituation in der er nur sehr wenig oder gar keine Muskeln aufbauen kann.

Also: Sei kein Discopumper!
https://www.youtube.com/watch?v=OU4IOpqR2ZM
https://www.youtube.com/watch?v=DYy0ZYiXUr8
